1. Der Liebe Worte (Ganz nah ...)

 

... erst durch die innige Berührung mit einem anderen
Menschen finden wir vollkommen zu uns selbst.

Marilyn Sewell - Amerik. Politikerin

 

... mit der unendlichsten Zärtlichkeit, der ich je in meinem Leben begegnete,
legte er die Arme um mich, sanft, ganz sanft, und ich umfing seinen Nacken,
und wir berührten einander ...

Katherine Anne Porter - Amerik. Schriftstellerin

 

Ich gab Dir, was niemand sonst hören konnte.
Was niemals zuvor gegeben wurde;
den Schlag meines Herzens gab ich ...

Edith M. Thomas - Amerik. Lyrikerin

 

Liebe ist keine Liebe, bevor sie nicht verwundbar ist.

Theodore Roethke - Amerik. Dichter

 

In Deine Liebe bin ich wie in einen Mantel eingeschlagen.
Ich fühle Deines Herzens Schlag, der über meinem Herzen zuckt.
Ich steige selig in die Kammer meines Glückes nieder,
ganz tief in mir, so wie ein Vogel,
der ins flaumige Gefieder zu sommerdunklem Traum
das Köpfchen niederduckt.

Ernst Stadler (1883-1914) - Elsässischer Lyriker

 

Mein Herz gleicht einem Singvogel,
Dessen Nest auf feuchtem Zweige steht.
Mein Herz gleicht einem Apfelbaum,
Dessen Zweige sich vor Früchen beugen.
Mein Herz gleicht einem Regenbogen,
Der auf friedlicher See schwimmt.
Mein herz ist fröhlicher als all diese,
Denn mein Geliebter ist zu mir gekommen.

Christina Georgina Rossetti (1830-1894) - Englische Lyrikerin

 

O, dass jeder Kuss eine Woche lang währen und jede Umarmung einen Monat dauern möge -
Und unsere Liebe immer und ewiglich erstrahle !

Edgar Allan Poe (1809-1849) - Amerik. Schriftsteller

 

Ich denke Dein, wenn mir der Sonne Schimmer /
Vom Meere strahlt;
Ich denke Dein, wenn sich des Mondes Flimmer /
In Quellen mahlt.
Ich sehe Dich, wenn auf dem fernen Wege /
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege /
Der Wandrer bebt.
Ich höre Dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen /
Die Welle steigt.
Im stillen Haine geh ich oft zu lauschen, /
Wenn alles schweigt.
Ich bin bei Dir; Du seist auch noch so ferne /
Du bist mir nah !
Die Sonne sinkt; bald leuchten mir die Sterne. /
O, wärst Du mir nah !

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) - Deutscher Dichter

 

Wenn ich Unwürdiger mit meiner frevelhaften Hand
den heil'gen Schrein, dies zarte Bild entweiht,
so soll mein Mund, zwei blühnde Lippen, der Pilger sein,
den rohen Druck durch süssen Kuss zu mildern. (Romeo)

William Shakespeare (1564-1616) - Engl. Dramatiker

 

Dann hob er die Hand, die er festhielt, drehte die Innenfläche nach oben,
küsste sie leicht und bedächtig und indem er mit seiner Hand ihre Finger
über dem Kuss zusammenschloss, ließ er sie los.

Mary Margaret Kaye (geb. 1911) - Engl. Schriftstellerin

 

Ein Kuss elektrisiert. Er wärmt das Blut und lässt das Herz wie eine Trommel schlagen,
die Augen glitzern wie Sterne in eisiger Nacht.
Er ist etwas, das man nie vergisst ...
Er ist so alt wie die Schöpfung und doch so jung und frisch wie je ...

Thomas Chandler Haliburton (1796-1865) - Kanad. Schriftsteller

 

 

02.10.2009 Zurück zu "Gedichte, Sprüche und Zitate ... " Seite 2